
Da stellt man sein Zimmer einmal ein wenig um und schon reicht das gute alte 2m SAT-Antennenkabel nicht mehr aus. Kurzerhand habe ich mir heute ein 20m Kabel geholt – scheint zu reichen. Morgen versuche ich es hinter den Abschlussleisten zu verlegen, mal sehen obs klappt.
Koax
Noch 5 Minuten liegen bleiben
Man könnte meinen, dass man sich im Laufe der Zeit an so ziemlich alles gewöhnen kann. Sei es angenehmer oder unangenehmer Natur, irgendwann kommt man schon damit zurecht. Dies scheint auch in den meisten Fällen der Wahrheit zu entsprechen, jedoch habe ich mich an eine Sache bis heute nicht gewöhnen können – morgens extrem früh aufzustehen.
Zugegeben, extrem früh ist übertrieben. Um genau zu sein stehe ich meistens zwischen 6 und 7 Uhr (eher 7) auf. Doch auch wenn ich zuvor 6-8 Stunden Schlaf hatte, komme ich mit dieser gezwungenen Art des Aufstehens einfach nicht zurecht.
Ein durschnittlicher Morgen sieht bei mir wie folgt aus:
Nach mehrfachen Weckrufen (ja, ich werde mit 21 Jahren noch immer geweckt) schlüpfe ich langsam und extrem schlecht gelaunt in meine Socken, um mich anschließend auf den Weg ins Esszimmer zu machen. Nach ungefähr 80% der Strecke merke ich, dass ich wie jeden Morgen zuerst einmal auf die Toilette muss. Also kehre ich um. Das dies meine Laune nicht gerade steigert, ist wohl klar. Nachdem ich das erledigt habe, geht es ins Esszimmer. Vor Ort mache ich erst einmal das Lichter aus. Meine Augen vertragen morgens noch kein Licht. Um meinen Status auf “ansprechbar” zu ändern, konsumiere ich in meinen 15 Minuten Frühstückszeit 0,33l Kaffee. Diesen morgentlichen Kaffee würde ich weniger mit Benzin, vielmehr mit Luft zum Atmen vergleichen – nur um euch eine Vorstellung zu geben wie wichtig er ist. Gesprächsbereit bin ich jedoch dennoch nicht. Infos dürfen mir mitgeteilt, jedoch keine Fragen gestellt werden. Irgendwann quäl ich mich dann ins Bad. Nach dieser Hürde geht es mit meiner Laune langsam aber sicher Bergauf. Gegen 9Uhr würde ich mich als brauchbar bezeichnen.
So, das waren ein paar intime Einblicke in mein Leben.
Der Schadensbericht
Diesmal hatte ich wirklich Glück. Nach jüngstem Durchforsten meines Zimmers, musste ich lediglich vier Schäden in meinen Bericht aufnehmen.

1. Ein Glas. Dieser Schaden ist aufgrund eines unkontrollierten Kicks in Magenhöhe zustande gekommen. Der Täter möchte aus werberechtlichen Gründen nicht genannt werden.

2. Ein Stuhlbein. Der Grund des Schadens ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf Martin B.’s Molligkeit zurückzuführen.

3. Eine Wand. Vermutlich wurde eine Jeans o.Ä. an der Wand entlang gezogen. Täter: Julian F.

4. Ein Teppich. Eine bisher unbekannt gebliebene Person meinte über die Tische hüpfen zu müssen und hat dabei sämtliche Flaschen abgeräumt.
Wenn die Jungs vorbeischaun…
… müssen die Glasplatten raus!

Da es heute Abend mal wieder einen kleinen Männerabend bei mir gibt und ich Laufe der Jahre weiß, wie ein Raum für solche Abende präpariert sein muss, kamen vor wenigen Minuten erst einmal die Glasplatten aus den Tischen. Normalerweise sollte ich den Boden noch mit Folie auslegen und anstatt Gläsern Becher bereitstellen, aber das ist mir momentan einfach zu viel Arbeit. Dafür stell ich mehrere Rollen Zewa und einen saugfähigen Teppich zur Verfügung, 2 bis 3 Gläser mussten bisher immer daran glauben.

