Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3

In New York City wird die U-Bahn Linie 1 2 3 entführt und ein Lösegeld in Höhe von $10 Mio verlangt, ansonsten wird jede Minute ein Fahrgast getötet.

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John Travolta, Denzel Washington und John Turturro – das nenn ich mal eine Starbesetzung. Dazu ein Trailer, welcher die Story zwar grob erzählt, jedoch Lust auf die Details weckt! Da war ein Kinobesuch absolute Pflicht!

Das erste Viertel des Films präsentiert sich meiner Meinung nach recht solide. Die Charaktere werden näher vorgestellt und die Entführung der U-Bahn geht ohne größere Überraschungen von statten. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich denkt: “Jetzt geht es gleich richtig ab!”. Leider geschieht genau das Gegenteil. Die Lösung des großen “Rästels” wird einem auf dem Präsentierteller serviert, sodass der Großteil der Spannung mit einem Schlag verloren geht. Mit “Rätsel” ist in diesem Fall der Hintergedanke der Entführung gemeint. Auch das Ende kann nicht wirklich überzeugen. Neben einer lahmen Verfolgungsjagd, ist das große Finale ein absoluter Reinfall.

Meine Bewertung klingt für den ein oder anderen eventuell ein wenig hart, das mag schon sein. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu große Erwartungen an den Film.
Insgesamt bietet “Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3″ einen soliden Actionfilm, mit toller Besetzung, jedoch ohne das gewisse Etwas.

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Hartmann – Blutspendeaktion

“Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.” – John Wayne

“Todesangst” ist eventuell etwas zu großzügig gewählt, aber zumindest habe ich mich heute meiner größten bekannten Angst gestellt – dem Blutabnehmen beziehungsweise den Nadeln, welche dafür eingesetzt werden.

Angefangen hat alles damit, dass alle neuen Studenten als Helfer bei der Hartmann Blutspendeaktion eingeteilt wurden. Da ich ungern Blut aus der Nähe betrachte, wurde mir ein Verwaltungsposten zugeteilt. So weit so gut. Die Leute kamen und gingen, spendeten Blut, aßen etwas und gingen wieder – alles lief problemlos. Irgendwann begann ich mich zu fragen, ob ich mir diese unerträglichen Schmerzen nur einbilde, immerhin hatten zu diesem Zeitpunkt fast 100 Personen gespendet, welchen es allen nichts auszumachen schien.
Na gut, dachte ich mir, jetzt mobilisierst du sämtlichen Mut und ziehst das Ding durch. Gedacht, getan! Ich füllte sämtliche Formulare aus, sprach mit einer Ärztin über die Einzelheiten und legte mich auf die Liege. Ich muss zugeben, dass ich kurz davor war wieder aufzustehen als die Krankenschwester eine 2cm-Durchmesser-Nadel zückte. Letztenendes hielten mich die motivierenden Zurufe einiger Kollegen dann doch auf der Liege und mir wurden 0,5l Blut abgenommen. Danach ging es mir komischerweise sehr gut. Keinerlei Schwindelanfälle oder sonstiges Unwohlsein. Viele fragten mich, ob es wirklich so schlimm war wie ich zuvor angenommen hatte. Meine Antwort lautet nach wie vor: “Nicht sooooo schlimm, aber schon schlimm.”

Blutspenden gehört jetzt vielleicht nicht gerade zu meinen neuen Hobbies, aber zumindest 50% meiner Angst habe ich heute verloren.

Münchner Oktoberfest 2009

Da bin ich wieder – müde, aber lebendig! So erlebte ich das 176. Müncher Oktoberfest:

Um Stress zu vermeiden machten wir uns bereits am Freitag Abend auf den Weg nach München – zu groß war die Angst vor Stau und die Abneigung gegenüber dem frühen Aufstehen am Samstag morgen. Nachdem ich gegen 17Uhr Eli, Till und Micha abgeholt hatte, machten wir uns auf den Weg nach München bzw. zu Simons Wohnung. Die Hinfahrt gestaltete sich problemlos. Dort angekommen, war natürlich erst einmal eine Stärkung nötig. Wir wählten den gemütlichsten Weg und bestellen ganz modern über das Internet Pizza. Um fit für den bevorstehenden Tag zu sein, mieden wir an diesem Abend sämtliche Lokalitäten Münchens und entschieden uns recht früh das Bett aufzuschen. An dieser Stelle wäre noch erwähnenswert, dass manch einer exotische Schlafplätze wie die Küche wählte.

Am nächsten Morgen standen wir bereits um 6Uhr auf. Das klingt zunächst übertrieben früh, aber überlegt euch einmal, wielange das weibliche Geschlecht im Bad braucht. Vielleicht verdeutliche ich dies durch eine kleine Rechnung: 5 Jungs x 10min + 2 Mädels x 30min =1h 50min. Und auch wenn es laut der Rechnung nicht sein kann, aber gegen 8Uhr waren auf dem Festplatz angekommen. Die Anzahl der Besucher, welche ebenfalls zu dieser Uhrzeit vor Ort waren, hat mich wirklich vom Hocker gehauen.
Um in unser favorisiertes Festzelt “Hacker – Himmel der Bayern” zu kommen, hieß es dann erst einmal 1h 30min anstellen … um kurz vor dem Zelt zu erfahren, dass bis 13Uhr niemand mehr reinkommt. Schöne Scheiße! Aber wir machten das Beste daraus und gönnten uns in einem Biergarten neben dem Zelt Weißwürste sowie das ein oder andere Maß.
Gegen Nachmittag wurde es dann doch stressiger als erwartet. Ich weiß nicht genau wie das passieren konnte, aber wir verloren Till, welcher sein Handy und sein komplettes Geld bei uns gelassen hatte. Nun findet mal eine einzelne Person auf dem Oktoberfest! 3h lang haben wir alles abgesucht … vergeblich. Also suchten wir die Wohnung auf, es hätte ja sein können, dass er irgendwie dort hingekommen ist (auch wenn er die Adresse nicht kannte). Jedoch war auch dies nicht der Fall. In meiner Verzweiflung rief ich die bayrische Polizei an und schilderte ihr den Sachverhalt. Dies schien sie jedoch nicht sonderlich zu interessieren, denn obwohl sich Till bei ihnen gemeldet hatte, wussten sie von keinem Vermissten. Ach ja, zuvor durfte Till nicht einmal mit dem Telefon der Polizei auf seinem eigenen Handy anrufen! Sowas würde es bei uns Schwaben nie geben! Aber genug davon, darüber habe ich mich gestern schon mehrere Stunden aufgeregt. Jedenfalls fand er dann irgendwann jemand, welcher ihn telefonieren lies. Die Erleichterung war groß, als er spät, aber munter vor Simons Wohnung angekam.
Wir bestellen noch einmal Pizza und ließen den Tag mit “Tv Total Bundestag” politsch ausklingen.

Heute morgen stiegen wir gegen 9Uhr ins Auto und machten uns auf den Weg nach Hause. Das Frühstück nahmen wir ganz traditionell während eins Zwischenstopps beim McDonalds zu uns. Insgesamt sind wir übrigens 400km gefahren und das mit meinem 16 Jahre alten Golf, nich übel sprach der Dübel.

So, nun war ich auch einmal auf dem Oktoberfest. Insgesamt hat sich dieser Besuch trotz der harten körperlichen Strapazen, dem ein oder anderen Aufreger sowie hoher finanzieller Verluste absolut gelohnt.
Vielen Dank für die Unterkunft, Simon.

Einige Bilder der IAA sind nun in der Galerie verfügbar!

Stromberg – Staffel 4

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Der absolute Wahnsinn! Da surft man gemütlich durch das Internet und was entdeckt man? DIE Sensation des Jahres! Ab 3. November 2009 wird die 4. Staffel “Stromberg” (immer dienstags um 22.15Uhr) auf Pro7 zu sehen sein! Zum Staffelstart gibt es sogar eine Doppelfolge!

Aber aufgepasst, es kommt noch besser! Bereits am 6. November, also einen Tag nach meinem Geburtstag, erscheint die 4. Staffel auf DVD. Das Ding is sowas von vorbestellt, heftiger vorbestellen kann keiner!

Täusch ich mich oder riecht es hier verdächtig nach Stromberg-Marathon!?

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